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Hallo an alle die noch ausgehalten haben
gestern war es virtuel cb (simultan cb funk) was mir den hals schwellen lies.
Heute komme ich durch zufall auf die seite des fm magazins und lese dort das
sogar unser vertreter,wer sie immer auch dazu bestimmte,den cb funk 
kontraproduktiv
entgegenwirken.Da stellen sich doch zwei dieser hirn u. denkbefreiten hin und
lehnen verbesserungen für uns ab? Franz ahne und sein freund westermann wagen
es andere interessen zu vertreten als die der hobbyfreunde.Lest doch den
beitrag mal den ich hier rein kopiert habe.


Stellungnahmen von DAKfCBNF, DFA und Franz Ahne zu "12 Watt SSB"
Am 28. Januar 2010 fand in der Bundesnetzagentur in Mainz ein
Arbeitstreffen statt, bei dem auch das Thema "12 Watt SSB im
CB-Funk" auf der Tagesordnung stand (das Funkmagazin berichtete).
Zu diesem Treffen hatten die CB-Funk-Vereinigungen DAKfCBNF
und DFA sowie Franz Ahne (als Privatperson) Stellungnahmen
eingereicht. Um den Lesern zu vermitteln, welche Positionen diese
Vereinigungen bzw. Franz Ahne in Sachen "12 Watt SSB"
gegenüber der Behörde einnehmen, veröffentlicht das Funkmagazin
die Stellungnahmen nachfolgend in vollem Wortlaut.

 Stellungnahme des DAKfCBNF:

Stellungnahme zur Leistungserhöhung auf 12 Watt (PEP) in der Betriebsart SSB
Vorbesprechung am 28.01.2010 in der BNetzA in Mainz, 10:00 Uhr, zur CEPT
Arbeitsgruppe WG SE in Rottach - Egern vom 01. - 05. Februar 2010 .
Hier Agenda des 55. Meeting der WG SE, Punkt 3.3 und 5. Doc 009
Mit dem Bericht der SE7 zu WG SE wurde eine Leistungserhöhung von 4 Watt
auf 12 Watt in der Betriebsart SSB, europaweit zur Diskussion gestellt.

Der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk, hat daraufhin, bei seinen
Mitgliedsvereinigungen eine Befragung zu diesem Thema durchgeführt.
Nach Auswertung der Antworten, steht die Befürwortung für die
Leistungserhöhungvon 4 Watt auf 12 Watt in der Betriebsart
 SSB im Vordergrund - jedoch sollte jede Beeinflussung durch 
elektromagnetischen Wellen in diesemFrequenzbereich, aufsicherheitsrelevante
 Geräte minimiert werden. Es sollte daher geprüft werden,ob
eine Leistungserhöhung im europäischen Raum sinnvoll ist.

Begründung zur Leistungserhöhung

Im ländlichen Raum der Bundesrepublik Deutschland gibt es, teils durch die
Besiedlung als auch durch die Topologie, bedingt, immer wieder Probleme mit
den Reichweiten der bisher verwendeten Funkgeräte. Eine Leistungserhöhung
würde diesen Missstand erheblich minimieren. Die Kommunikation der Teilnehmer
 könnte daher intensiviert werden. Ein weiterer Aspekt ist die zunehmende
Sonnenfleckenaktivität, die ebenfalls zur intensiveren und weit reichenden
Kommunikation ( z. B. im Katastrophenfall ) führen könnte.
Ein anderer Bereich liegt im Notfunk. Hierbei könnte ein erweiterter
Leistungsbereich einen Notruf effizienter gestalten.

Die Mitgliedsvereinigungen des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk,
bitten daher um Prüfung der Leistungserhöhung von 4 Watt auf 12 Watt, in der
Betriebsart SSB im 11 Meter Bereich.

Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift Böhle)

(Ende der Stellungnahme des DAKfCBNF)

Stellungnahme der DFA (formuliert von Mathias Czaya):
Einwände gegen die Erhöhung der CB Funk Leistung auf 12 Watt (P.E.P)
Behauptet wird die Notwendigkeit der Erhöhung der SSB Leistung von 4 Watt
(P.E.P.)
auf 12 Watt (P.E.P.), weil dieses von LKW Fahrern verlangt worden sei.

Hier wird widersprochen.

In den letzten 10 Jahren sind an die nationalen CB Funk Verbände in
Deutschland nicht nur keine Forderungen von LKW Fahrern sondern auch 
nicht von deren Vereinigungen herangetragen worden mit dem Wunsch nach 
Leistungserhöhung für SSB.Der Behauptung der Schaffung einer neuen 
Norm auf höherem Leistungsniveau für den grenzüberschreitenden LKW 
Verkehr wird widersprochen. Derzeit haben 23 Länder 4
Watt FM, was einen de facto harmonisierten Standard darstellt.
Dieser braucht keineswegs geändert zu werden.
Nur 2 Länder ( Polen und Spanien) haben SSB mit einer höheren Leistung 
als 4Watt (P.E.P.) .Die Leistungserhöhung wird vom Antragsteller 
(ETSI an CEPT) aus offensichtlich wirtschaftlichen
Gründen betrieben, um neue Geräte auf einem stagnierenden Markt verkaufen zu
können.
Es wird beanstandet, dass in TR 102626 nicht die gesetzlich vorgeschriebenen
und zum Betrieb notwendigen elektrischen Geräte eines Fahrzeuges 
( z.B.Fahrtenschreiber,Bordelektronik, Computersteuerung des Motors) 
geprüft worden sind.

Citation from TR102626
"The application of "CB radio has matured into a communication medium mainly
used by long distance lorry drivers as their only means of communicating 
with fellow drivers and as such plays a vital part in communicating 
road safety and weather information".

Der Bedarf nach Reichweite im CB Funk wird seit 4 Jahren OHNE
Leistungserhöhung bereits jetzt schon abgedeckt. Sprachgateways erlauben 
eine beliebige Reichweite und benutzen zur Tunnelung das Internet. 
In Deutschland gibt es über 200 angemeldete Sprachgateways auf den 
Platformen EQSO, Free Radio Network und Teamspeak. Vorbild war das 
Echolink auf den Amateurbändern. Sprachgateways gibt es
auch in anderen euroäischen Ländern und international z.B. in den 
USA, Mexico,Argentinien usw. . Die Modulationsart ist FM und 
verwendet werden die bereits harmonisierten 4 Watt Sendeleistung,
welche eine ausgezeichnete Sprachqualität ermöglichen und bei 
Fahrzeugbetrieb als Nebeneffekt lästige Zündstörungen
unterdrücken. Dieses wäre bei AM oder SSB Betrieb systembedingt nicht so ohne
weiteres möglich.

Es wird beanstandet, dass nicht die möglichen Interferenzen und
Fehlsteuerungen bis hin zum Ausfall der Baustellenwarnsysteme, 
die auf mehreren Kanälen im CB Funk betrieben werden, geprüft 
worden sind. Dies ist nicht mit der Verkehrssicherheit vereinbar.

Es wird beanstandet, dass es keine Beschränkung im CB-Funk für die Leistung
mit 12 Watt (P.E.P) für den Mobilbetrieb gibt. Eine Beschränkung 
würde das Prüfverfahrenfür Störungen bei der Heimelektronik vereinfachen.

Da es kein Verbot für den stationären Betrieb des CB-Funks gibt, muss 
eine erweiterte Prüfung und weitere Messungen verlangt werden.
Viele wichtige elektronische Geräte der Heimelektronik sind nicht 
geprüftworden, wasangesichts 38 Millionen Fernseh- und Computerhaushalte 
in Deutschland, wie auch für weitere Millionen in Europa, notwendig wäre.

Eingeräumt werden (in der TR 102626) Störungen des Fernsehempfangs im Band I
(48-68 MHz)und diese würden sich angeblich mit Zeitablauf von selbst 
erledigen. Nicht erwähnt wird, dass Deutschland auf Hinweis der Europäischen 
Union das Datum 2015 für den Übergang zum digitalen Fernsehen bestimmt 
hat. Nicht erwähnt wurde, dass die Kanäle 2-4 auch weiterhin im 
Kabelfernsehen wegen der Frequenzknappheit dringend benötigt
werden und sich keinesfalls "von selbst" erledigen.
In diesem Zusammenhang wird das Fehlen jeder Messungen an Videorecordern
beanstandet,die den gleichen Frequenzbereich wie Fernsehgeräte belegen. 
Auch beanstanden wir das Fehlen von Messungen an Zusatzgeräten, die 
sich in der Vergangenheit als störanfällig gezeigt haben, wie 
Kabeldecoder, PayTV Decrambler usw. .

Mit dem Aufkommen von Internet über Kabel ist das Fehlen von Messungen zu
beanstanden, die das Verhalten des frequenzgleichen Bandes der
Internetrückrufkanäle,die den Kurzwellenbereich benutzen einschliesslich 
des 11 Meter Bandes, in Haushalten zu beurteilen ist.

Das Dokument SE7(09)062 ist lediglich ein vertraulicher Entwurf (draft: in
confidence), der das Verhalten eines Verteilerschrankes beim Internetprovider
beschreibt. Da aber CB Funkgeräte und Internetboxen in HAUSHALTEN aufeinander
treffen, spielen die Eigenschaften der Geräte in den Räumen eines
Internetproviders keine
besondere Rolle.

Auch fehlt eine Beurteilung des Störpotentials von verkabelten Haushalten
bezüglich der Bildung von Mantelwellen auf den Abschirmungen von Koaxkabeln,
zumal in Häusern oft viele hundert Meter Koaxkabel verwendet werden, die
als Antennen wirken und deren Teilspannungen sich aufaddieren.

Ein äussert kritischer Punkt dürfte Power Line Communication (PLC) sein,
welches innerhalb von Häusern (indoor PLC) auf unabgeschirmten Stromleitungen
betrieben wird und den Bereich 15-30 MHz benutzt. Da sind Störungen durch
Blocking und Datenpaketeverlust zu erwarten. Wir beanstanden das Fehlen von
Messungen.

Da das Europäische Parlament durch Beschluss der Gründung einer
Verbraucherschutzbehörde "GEREK" dem Internet einen hohen politischen
Stellenwert
eingeräumt hat (Amtsblatt der EU December, 18th, 2009) ist es auch geboten,
die möglichen Störungen von Computern und Peripheriegeräten durch Messungen
zu erfassen, was aber nicht geschehen ist und was dringend zu fordern wäre.
Aus dem Betrieb von Amateurfunkgeräten im benachbartem 10m Band sind
Bildstörungen sowie Tonstörungen bekannt, die aus den Computerlautsprechern
kommen, das Einfrieren von Bildern und Blockaden von Computermäusen und
Tastaturen.
Wir mahnen daher weitere Messungen an.
Es ist Angelegenheit des Antragstellers (ETSI), die Ungefährlichkeit von
CB-Funkgeräten mit 12 SSB (P.E.P.) und die Vereinbarkeit mit
Haushaltselektronik nachzuweisen.
Ein dringendes Bedürfnis, für 12 Watt SSB (P.E.P.), können wir derzeit nicht
erkennen, wohl aber das wirtschaftliche Interesse des Antragstellers
beziehungsweise aus einzelnen Mitgliedern von ETSI ERM-TG28 .

Dazu schreibt der Chairman von SE7 im Abschlussprotokoll:
"The chairman noted that business matters cannot unfortunately be used as a
rationale for higher power."Wir bitten dringend um weitere ergänzende 
Messungen und schlagen vor, den Antrag auf Erhöhung der Sendeleistung 
12 Watt SSB (P.E.P.) weiterer Bearbeitung oder
Messungen an die SE7 zurück zu weisen.

(Ende der Stellungnahme der DFA)

Stellungnahme von Franz Ahne (Ehrenvorstitzender DAKfCBNF) :

An die Bundesnetzagentur, Referat 412,
etr.: Vorbesprechung im Hause am 28. 01. 2010, 10:00 Uhr, Raum 1055, zur
CEPT Arbeitsgruppe WG SE in Rottach – Egern vom 01- 05. Februar 2010
Hier: Agenda des 55. Meeting der WG SE, Punkt 3.3 und 5, Doc 009

Aus Dokumenten (ETSI TR 102 626, einem älteren(!) Gutachten und "Draft:
in confidence") wie auch denen, für das oben genannte Meeting, kann man
folgendes entnehmen:

1.) 12 Watt SSB (PEP) in Kraftfahrzeugen, besonders LKW.

4. Citizens' Band (CB) Radio im Bericht der SE 7 zu WG SE"
Unter "Key observations:
The type of usage has been changed. The main user group is lorry drivers,
As a consequence, higher power levels to CB devices were requested."

Für eine Erhöhung der Senderausgangsleistung für die Modulationsart SSB von
jetzt 4 Watt (PEP) auf 12 Watt (PEP) wurde als ein Grund angegeben "die
größere Reichweite für LKW Fahrer" (lorry drivers).
Eine solche dreifache Leistungserhöhung bedeutet in jedem Fall eine größere
Beeinflussung auf die Bordelektronik von Kraftfahrzeugen (KFZ) und durch
die Fingerspitzenarbeit bei Clarifier Einstellung und dadurch eine Gefahr
im Straßenverkehr (z.B. Autobahnen mit höheren Geschwindigkeiten.)
Es wurden keine Untersuchungen / Gutachten weder in der TR 102 626, einem
anderen alten Gutachten von vor über 10 Jahren, noch in einem Gutachten
das als äDraft: in confidence“ angeführt wurde gefunden.

Auch der Einfluss auf die Autobahnwarnstellensysteme, die auf verschiedenen
Kanälen mit AM und FM im 11 Meter Band arbeiten, wurde in keiner Untersuchung
geprüft.
Die zweijährige Befragung unter den "Brummifahrern" aus verschiedenen
Ländern ergab, die verschiedenen Kanäle auf denen sie sich in ihrer Sprache
unterhielten und zwar in AM oder FM. Keiner nannte SSB als notwendig.
Auf die Straßenverkehrsordnung (StVO) Para 23, Abs. 1a und 1b) wird
hingewiesen. (Erweiterungsverbot für handgehaltene Mikrofone.)

2.) Harmonisierung der Bedingungen für den Betrieb von CB – Funk Anlagen

Einen weiteren Widerspruch in ETSI TR 102 626 findet man unter Punkt 6
(current of regulation). Hier sind, bis auf 17 Länder, die nicht geantwortet
haben Betriebsbedingungen für CB Funk Geräte angeführt.
AM mit 1 Watt sind es 18 Länder;
SSB mit 4 Watt sind es 12 Länder;
FM mit 4 Watt gibt es in allen europäischen Ländern.

SSB mit 12 Watt gibt es nur in Spanien und Polen;
AM mit 5 Watt nur in Italien und nur auf 34 Kanälen:
AM mit 4 Watt in Spanien und Polen, wobei Polen mit 5 KHz neben der üblichen
Kanäle liegt.

Es ist doch unverständlich, wenn unter Punkt 7 (proposed regulations)
vorgeschlagen wird, dass sich alle europäischen Verwaltungen nach den
Bedingungen in Spanien, Polen oder Italien richten sollen, während alle
anderen bereits zum Teil harmonisiert sind.

The chairman (SE 7 in Paris December 2009) noted that business matters
cannot unfortunately be used as a rationale for higher power.

Interessant ist auch die Aussage Punkt "4 im Bericht der SE 7 zu WG SE":
"SE 7 also sees that possible additional studies are not expected to
change the conclusions."Wir haben bereits eine größtmögliche
Harmonisierung, wobei durchaus einige Länder noch Nachholungsbedarf für AM
und SSB haben.
Sicher wäre es sinnvoller die EN 300 135 und die EN 300 433 endlich zu einer
EN zusammenzufassen.

Es werden jedoch bei einer Leistungserhöhung (SSB) bei einem Betrieb in
fahrenden
Kraftfahrzeugen, gravierende Gefährdungen im Straßenverkehr befürchtet und
bitte
die WG SE nicht zuzustimmen und die Angelegenheit für weitere Untersuchungen
oder
Gutachten an die SE 7 oder ETSI ERM TG 28 zurück zu weisen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Ahne
Fahrlehrer seit 1953
(Straße und Wohnort gelöscht -Red.)

(Ende der Stellungnahme von Franz Ahne)
Alle Stellungnahmen liegen dem Funkmagazin im Originalformat vor.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN

Link zur quelle: http://www.funkmagazin.de/290110a.htm

Ich fasse es nicht mehr.Den alten männern ist entgangen das heutige ssb
geräte mit clarifire und so weiter keine probleme mehr haben.wenn herr ahne
und westermann im auto noch ihre freisprech-
einrichtung und das radio bedienen können ist es doch ok.Das wir
cbfunkfreunde laut funkamateur
Mathias Czaya von der dfa zu blöde für alles sind konnte er nicht deutlicher
schreiben.Die meinung von herrn ahne (auch funkamateur) in unsere 
richtung ist seit langem bekannt.
Ich habe den eindruck diese herren vertreten die interessen der
unterhaltungsindustrie aber nicht unsere.Alle geräte die auf den markt kommen
haben die emv vorschriften in bezug auf störfestigkeit
einzuhalten.Funkamateure senden mit mehr als 100 watt auf frequenzen im 10
meter band also in der nachbarschaft von unserem cb funk.seit jahren 
gibt es da keine probleme mit störungen.Auch funkamateure bedienen ihre 
ssb geräte manchmal im auto.Scheinbar sind die alle vitale als cb funker?
So gibt man dem hobby einen weiteren schups in richtung fiedhof.

128 Günther


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