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DHH841 > FUNK 13.10.12 12:07l 49 Lines 2010 Bytes #999 (360) @ FFL
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Subj: Keine Hinweise auf besondere "Elektrosensibilität"
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Studie zeigt: Keine Hinweise auf besondere "Elektrosensibilität"
Vermeintlich "elektrosensible" Personen können elektromagnetische Felder von
UMTS-Handys nicht besser wahrnehmen als "normale" Personen. Diesen Schluss
lässt eine Studie der südkoreanischen Yonsei University zu, die am 21.
September 2012 veröffentlicht wurde.
An der Doppelblindstudie nahmen 17 Personen teil, die sich als elektrosensibel
bezeichnen, sowie 20 "nicht-elektrosensible" Personen. Das Durchschnittsalter
lag bei ca. 30 Jahren; die Handynutzung der Teilnehmer betrug durchschnittlich
ca. elf Jahre.
Die Probanden wurden nach dem Zufallsprinzip einem elektromagnetischen Feld
ausgesetzt, das etwa dem eines UMTS-Handys entspricht. Dazu wurde WCDMA-Module
mit einer mittleren Ausgangsleistung von 24 dBm bei 1950 MHz verwendet; der
SAR-Wert betrug 1,57 W/kg.
Jede Sitzung dauerte 64 Minuten, wovon 32 Minuten auf die (tatsächliche oder
vermeintliche) "Bestrahlung" entfielen. Während der Sitzungen wurden die Herz-
und Atemfrequenz der Probanden gemessen; außerdem wurden die Teilnehmer nach
subjektiven Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerz, Schwindel und Erschöpfung
befragt.
Dabei zeigte sich, dass es zwischen den Teilnehmern beider Gruppen keine
signifikanten Unterschiede bei der Herz- und Atemfrequenz und bei den
subjektiven Symptomen gab. Es gab auch keine Hinweise darauf, dass die
vermeintlich "elektrosensiblen" Probanden das elektromagnetische Feld besser
wahrnehmen konnten als "nicht-elektrosensiblen" Teilnehmer.
Eine (englischsprachige) Zusammenfassung der Studie kann im Internet unter
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22998837 abgerufen werden.
- wolf -
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Quelle: http://www.funkmagazin.de/131012.htm
73 de Hans!
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